Home?

14 Tage zuhause … vor zwei Wochen sind wir bei Sonnenschein in Zürich gelandet. Das war toll, wir wurden von unseren Liebsten am Flughafen empfangen und ich konnte die Tränen nicht zurück halten. Jetzt sitze ich beim Eisfeld im Restaurant, trinke Kaffee an der Wärme und denke über das Leben in der Schweiz nach. Ja, ich bin nachdenklich, meine Gefühle sind hin und her gerissen und zwar seit wir zurück sind. Fühlen wir uns hier wirklich noch wohl? Was hat das Sabbatical Jahr mit uns gemacht? Wir werden es heraus finden.

Geklappt hat alles wunderbar. Die Wohnung ist wieder eingerichtet, die Mädels dürfen nach den Ferien in ihre Klassen zurück, wir hatten ein lustiges, gemütliches Welcome-Back-Apéro mit unserer Horwer-Bande, Reto hat bereits wieder angefangen zu arbeiten und mein erster Geschäftstermin am Montag um 9.00 Uhr steht. Wir freuen uns beide auf unsere Jobs und Lisa & Joy warten mit Sehnsucht auf den ersten Schultag und ihre neuen Hobbies. Eigentlich Grund genug um glücklich zu sein! Das Fernweh bleibt. Wir haben ein zweites Leben aufgebaut und zurück gelassen. Australien du fehlst uns. Es ist schwer sich von so guten Freunden zu trennen und das Strandleben wieder gegen ein Leben in der Kälte zu tauschen.

Das Leben spielt sich hier drinnen ab, Spontanität ist eher schwierig, die Menschen sind sehr beschäftigt, der Wetterbericht wird fast täglich gecheckt und hat einen Einfluss auf den Tag. Die Freundlichkeit der Leute auf der Strasse wirkt oft aufgesetzt, eigentlich sehen die Menschen aus, als kämpft jeder seinen Kampf. Dies ist auch in Australien so, aber man spürt dies nicht. Der Kummer, der Ärger, die Sorgen und die schlechte Laune bleiben zuhause. Ich denke, die Sonne und das Meer helfen. Kann es kaum fassen, wie nett und offen all die Menschen waren. Und hier werden wir jeden Tag böse angeschaut, weil wir zu unserem Haus in ein Fahrverbot fahren! Leute, bei Reto ist schon mal ein Typ auf die Motorhaube gesessen und mir hat ein Jogger an den Seitenspiegel geschlagen. Die täglich bösen Blicke sind aber irgendwie schlimmer. Hey, seit nett zueinander! Lasst denn Hass und eure Unzufriedenheit auch daheim! Wir sollten doch zueinander schauen und einander die guten Dinge erzählen. Lasst es uns hier schön haben.

Wie die Kids … sie strahlen mich auf ihren Schlittschuhen an und sind stolz auf ihre „Kunststückli“. Joy möchte nie mehr weg, die Schweiz ist ganz fest in ihr Herz gebrannt. Dies wird nicht mein letzter Post, der nächste Blogeintrag wird eine Liebeserklärung an meine Heimat, versprochen :o).

 

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